Temporärer Pavillon mit Ausstellung
Im Herbst 2025 entstand zwischen dem Kunsthaus und der Baumallee der Höhematte ein Pavillon
mit drei ineinander übergehenden Räumen für zeitgenössische Glaskunst. Die Struktur folgt einem
flexiblen, modularen System und wurde vollständig aus wiederverwendeten Holzplatten der Art Basel gefertigt.
Ein organisch gefügtes Raumkontinuum entfaltet sich zwischen Park und Baukörper. Verschiedene Blickachsen
verweben Innen und Aussen, Kunst und Umgebung. Die amorphen Formen der Glaskunst treten in einen spannungsvollen
Dialog mit den weich geführten Wänden des Pavillons. So entsteht ein raumplastisches Gefüge, das Leichtigkeit,
Materialität und Vergänglichkeit in Balance hält.
Für das Gebäude wurde eine aus dem Möbelbau entwickelte Verbindungstechnik eingesetzt, die eine einfache Montage und
Demontage erlaubt. Der Pavillon ist damit vollständig wiederverwendbar und kann an unterschiedlichen Orten neu
zusammengesetzt werden.
Fertigstellung: 2025
Ort: Interlaken, BE
Fotografie: Hannes Heinzer, Zürich
Entwurf und Ausführung auf Eigeniniziative
Situationsplan 1:1000
Grundriss 1:50